Zuerst einmal wünsche ich - ein wenig verspätet - allen Lesern ein gesundes und frohes neues Jahr. Leider war es mir in den letzten Wochen aus technischen Gründen nicht möglich, den Blog in regelmäßigen Abständen zu pflegen und neue Beiträge zu verfassen. Dafür bitte ich um Entschuldigung.
Nachlese Architektenschulung Nr. 7
Letzte Woche fand in der KONE Academy die mittlerweile siebte Architektenschulung mit dem Schwerpunkt „ Von der Anlieferung bis zur Übergabe des Aufzugs“ statt. Wir wollten mal etwas neues ausprobieren und haben in dieser Schulung viel Zeit für den Erfahrungsaustausch mit den Teilnehmern verwendet. Ziel des intensiven Dialogs war es, beiderseitiges Verständnis für häufig auftretende Probleme in der Zusammenarbeit zwischen Architekten bzw. Bauherren und Aufzugsbauern zu schaffen, um künftig im Sinne einer Win-Win-Situation unnötige Mißverständnisse, Projektverschiebungen, Unzufriedenheiten, etc. zu vermeiden.
Die wichtigste Erkenntnis war dass wir die Chancen der gegenseitigen Kommunikation bisher bei weitem nicht ausgeschöpft haben. Auf der einen Seite waren den Teilnehmern viele der Punkte, die aus Sicht eines Aufzugsbauers wichtig sind, nur begrenzt bekannt und bewusst. Umgekehrt gab es aus Sicht der Architekten signifikante Aspekte, die seitens der Aufzugsbauer in Zukunft mehr Beachtung finden müssen.
Ein simples Beispiel: Anlieferung des Aufzugs - was möchte der Architekt wissen?
- Angaben der Liefermenge: wie groß ist eigentlich so ein verpackter Aufzug und in welchem Umfang kommt er auf der Baustelle an? Wie viel Material kommt in welchen Verpackungsgrößen? (Viele Teilnehmer staunten nicht schlecht als ich Fotos eines 30-Tonnen-LKWs zeigte, der üblicherweise einen Aufzug anliefert)
- Wie viel Platz muss dafür vorgehalten werden, insbesondere bei den Zugängen zum Gebäude bzw. zur Baustelle?
In vielen Punkten handelt es sich um simple Kommunikations-Anforderungen an die Akteure eines Bauvorhabens. Gehen wir es an.
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